Mit diesem Modul von BinDoc Analytics besteht die Möglichkeit als Nutzer eine virtuelle Klinik zu erstellen. Hierbei können fiktive oder reale Daten und Informationen eines Krankenhauses mittels einer Eingabemaske in die Software eingepflegt werden. Dadurch entstehen vielfältige Möglichkeiten die erstellten Kliniken mit weiteren Modulen von BinDoc Analytics zu verknüpfen und zu analysieren.

Zu dem Modul der virtuellen Klinik gelangen Sie über das Navigationsmenü und über das Anzeigefeld „virtuelle Kliniken“.

Virtuelle Klinik anlegen

Eine neue virtuelle Klinik legen Sie durch anklicken des „Plus-Buttons“ an, wodurch sich eine Eingabemaske öffnet in der Sie Schritt für Schritt Daten und Informationen eingeben können.

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Im ersten Schritt ist es notwendig der virtuellen Klinik eine Bezeichnung zu geben, den passenden Landkreis auszuwählen und die gewünschte Trägerart.

Nach Speicherung der Eingabe gelangen Sie zur Übersichtsseite der angelegten Kliniken. Das Anzeigefeld rechts  führt Sie zum nächsten Schritt der Dateneingabe auf Detailebene.

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Fallzahlen, Finanzen, Fachabteilung, Personal

Im letzten Schritt können Informationen einzelner Klinikbereiche eingepflegt werden. Diese umfassen folgende Kategorien: 

  • Fallzahlen: Summe stationären, teilstationären oder ambulanten Fälle.
  • Finanzen: Eingabe der Aktiva und Passiva Positionen sowie den Informationen aus der Gewinn und Verlustrechnung.
  • Fachabteilungen: Eingabe erfolgt entweder durch manuelles erstellen einer gewünschten Fachabteilung oder den direkten Import von §21 Datensätzen.
  • Personal: Eingabe der Anzahl an Vollkräften sowohl im ärztlichen als auch im pflegerischen Dienst.

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§21 Import

Als §21 Import können Daten, basierend auf dem §21 KHEntgG, verarbeitet werden. Diese Daten werden als Vergleichs-Zahlen in der virtuellen Klinik verwendet.

Wählen Sie die virtuelle Klinik aus, in der Sie die Daten aus dem §21 Import speichern möchten.

Definieren Sie in der Fachabteilungs-Zuordnung, welcher Fachabteilung ein Fall zugeordnet werden soll

  • Längste Verweildauer => Die Fachabteilung, in der der Patient am längsten verweilt hat, wird genommen
  • Entlassende Fachabteilung => Die Fachabteilung, aus der der Patient schlussendlich entlassen wurde, wird genommen

Der Landesbasisfallwert wird über das Bundesland bestimmt, er ist zwingend notwendig für die Berechnung der Daten.

Standardmäßig werden die Landkreis-Informationen für einen Fall gespeichert. Eine genauere Analyse der Daten kann über die Zustimmung zur zusätzlichen Speicherung der Postleitzahl Werte erreicht werden.

Die Auswahl der ZIP-Datei, die importiert werden soll, kann erst erfolgen, wenn der Landesbasisfallwert definiert ist. Anschließend wird die ausgewählte Datei lokal auf etwaige Unstimmigkeiten bzw. Lesbarkeit überprüft. Werden keine Fehler bestegestellt, kann die Datei durch einen Klick auf 'Weiter' hochgeladen werden. Ist die Datei hochgeladen worden, wird der Import der Daten in die virtuelle Klinik gestartet. Dieser Vorgang dauert eine gewisse Zeit, Sie bekommen eine Email zugeschickt, sobald der Import fertiggestellt wurde.

Der §21 Import ist DSGVO konform, d.h. nur die Daten, die absolut nötig sind, werden auch wirklich übermittelt. Die Verarbeitung der Daten passiert lokal auf dem Gerät des Nutzers, erst die erlaubten Daten werden hochgeladen.